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Bildung

Um eine gerechte Zukunft für alle zu ermöglichen, gilt, sie gemeinsam zu gestalten! Denn Bildung ist eine Gerechtigkeitsfrage, die von jeder Generation neu gestellt werden muss. Um eine zukunftsorientierte Bildung zu schaffen, muss das System zugänglich für alle Menschen ethnischen und sozialen Gruppen sein. Dies gelingt nur, wenn die soziale Ungleichheit kompensiert wird.

Wie findet die Bildung den Weg in die digitale Zukunft?

Unsere Schulen für den digitalen Wandeln fit machen und ausstatten, das ist ein wichtiger Fokus sozialdemokratischer Schulpolitik. Durch die Digitalisierung werden authentische Lernumgebungen und Situationen erschaffen, die von allen Schüler*innen genutzt werden können – denn Digitalisierung ist die größte Chance für Inklusion. Gerade im Hinblick der Corona-Pandemie wird deutlich, dass die Digitalisierung an den Schulen noch lange nicht ausreichend ist.  Um die Schulen für das digitale Zeitalter stark zu machen, bedarf es nachhaltige Konzepte. Dafür muss Geld in die Hand genommen werden, denn Zukunft gibt es nicht für lau! Dies gilt nicht nur für den Unterricht vor Ort, sondern auch fürs Homeschooling.

Ist unser Bildungssystem überhaupt das Richtige für Kinder? 

Diese Debatte muss man führen, weil unser Bildungssystem unseren Anforderungen an individualisierter Förderung noch immer nicht gerecht wird. Um bessere Bildung für alle zu ermöglichen, bedarf es an mehr Inklusionsarbeit. Mehr Fachkräfte für Inklusionsarbeit und Pädagog*innen in Bildungseinrichtungen sind nur der Anfang – Der Zugang zur Integrationshilfe für Menschen mit Bedarf muss zugänglicher gestaltet werden. Nur so kann individualisierte Bildung stattfinden. Es darf nicht sein, dass Kinder, Schüler*innen und Studierende aufgrund ihrer Behinderung keine Möglichkeit zur Teilhabe  in unserem Bildungssystem finden. Um mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wollen und müssen wir diese Fragestellung mit Fachkräften in einem Arbeitskreis diskutieren. In Bezug auf unser Schulsystem finden wir, dass der Geldbeutel der Eltern nicht über die Zukunft der Schüler*innen und Studierenden entscheiden darf! Jede*r muss die Möglichkeit haben, einen Schulabschluss zu absolvieren. Auch der Erhalt von Transferleistungen muss für Empfänger*innen unter würdigen Bedingungen erleichtert werden. Chancengleichheit findet auf allen Ebenen statt, von Homeschooling bis Unterricht vor Ort.

Studieren geht über probieren, oder? Nicht mit uns!

Viele Studierende haben seit Beginn ihres Studiums noch nie eine Hochschule, eine Mensa oder die Bibliothek von innen gesehen, geschweige denn ihre Kommiliton*innen außerhalb von Videokonferenzen. Psychische Belastungen, prekäre Beschäftigung und fehlende Unterstützung waren und sind auch nach der Pandemie an der Tagesordnung. Dabei soll das Studium zu den glücklichsten Phasen des Lebens gehören – und genau da wollen wir wieder hin! Das Ziel ist die Demokratisierung der Hochschulen und damit die Mitbestimmung der Studierenden. Anwesenheitspflichten sollen konsequent abgeschafft werden. Durch Investitionen in den Wohnungsbau und in mehr Studiwohnheime wird eine kostengünstige Unterkunft für Studis gesicher. Auch für all die studentischen Hilfskräfte wollen wir für mehr Mitbestimmung sorgen und gleichzeitig eine bessere Bezahlung mit eigenem Tarifvertrag fordern.